Klinisch-Psychologische Behandlung

Voraussetzung für eine klinisch-psychologische Behandlung ist das Vorliegen einer krankheitswertigen Diagnose, welche in einer klinisch-psychologischen, psychiatrischen oder medizinischen Austestung festgestellt wurde.
Anhand wissenschaftlich fundierter Methoden wird professionelle Unterstützung bei der Bewältigung psychischer, sozialer oder körperlicher Beeinträchtigungen und Erkrankungen angeboten. Die klinisch-psychologische Behandlung hat zum Ziel, psychische Störungen oder Leidenszustände zu lindern bzw. zu beseitigen, sowie Menschen darin zu unterstützen, Belastungen und Krisen zu bewältigen, um ihre subjektiv empfundene Lebensqualität zu steigern.
Zu Beginn jeder Behandlung steht eine Anamnese, in der ein gemeinsames Behandlungsziel definiert, sowie Erwartungen und Probleme abgegrenzt werden. Anschließend wird durch Gespräche, Übungen und Trainings eine Entwicklung angestrebt, um die vorher definierten Ziele zu erreichen. Wichtig dabei ist auch, dass die Behandlungsinhalte sich gut in den Alltag integrieren lassen und durch regelmäßige Reflexion der Veränderungsprozesse ständig adaptiert und an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden.
Die Dauer einer klinisch-psychologische Behandlung ist immer abhängig vom Störungsbild, der Problemstellung und der jeweiligen Zielsetzung.  Eine regelmäßige Frequenz wird jedoch empfohlen und ist zu Beginn der Behandlung zu vereinbaren.

Mögliche Themenbereiche für eine klinisch-psychologische Behandlung im Kindes- und Jugendalter sind:
  • Störungen der Intelligenzentwicklung
  • Autismus Spektrum Störungen
  • Lernentwicklungsstörungen (Legasthenie und Dyskalkulie)
  • Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADS und ADHS)
  • Bipolare Störungen
  • Depressive Störung
  • Generalisierte Angststörung
  • Panikattacken
  • Spezifische Phobien
  • Soziale Angststörung
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Anpassungsstörung
  • Verlängerte Trauerstörung
  • Reaktive Bindungsstörung
  • Zwangsgedanken
  • Zwangshandlungen
  • Motorische und vokale Ticks
  • Tourette-Syndrom
  • Oppositionelles und aufsässiges Verhalten
  • Dissoziales Verhalten
  • Kleptomanie, Pyromanie, etc.
  • Anorexie
  • Bulimie
  • Binge-Eating
Die Kosten einer klinisch-psychologischen Behandlung werden bei Vorliegen einer krankheitswertigen Diagnose von der gesetzlichen Krankenkasse teilweise rückerstatten.
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Online Behandlungen möglich
  • Anamnesegespräch mit den Eltern und dem Kind gemeinsam
  • Weitere Behandlungstermine im vereinbarten Rhythmus
  • Abschlussgespräch zum Festigen der Therapieeffekte
Die Kosten einer klinisch-psychologischen Behandlung betragen pro 50-minütiger Einheit im Einzelsetting 100€ und können bei der gesetzlichen Krankenkasse zur teilweisen Refundierung eingereicht werden.

Die ersten 10 Behandlungseinheiten werden von der gesetzlichen Krankenkasse teilweise refundiert. Ab der 11. Einheit ist ein zusätzlicher Antrag auf Kostenrückerstattung auszufüllen.