Klinisch-Psychologische Behandlung
Voraussetzung für eine klinisch-psychologische Behandlung ist das Vorliegen einer krankheitswertigen Diagnose, welche in einer klinisch-psychologischen, psychiatrischen oder medizinischen Austestung festgestellt wurde.
Anhand wissenschaftlich fundierter Methoden wird professionelle Unterstützung bei der Bewältigung psychischer, sozialer oder körperlicher Beeinträchtigungen und Erkrankungen angeboten. Die klinisch-psychologische Behandlung hat zum Ziel, psychische Störungen oder Leidenszustände zu lindern bzw. zu beseitigen, sowie Menschen darin zu unterstützen, Belastungen und Krisen zu bewältigen, um ihre subjektiv empfundene Lebensqualität zu steigern.
Zu Beginn jeder Behandlung steht eine Anamnese, in der ein gemeinsames Behandlungsziel definiert, sowie Erwartungen und Probleme abgegrenzt werden. Anschließend wird durch Gespräche, Übungen und Trainings eine Entwicklung angestrebt, um die vorher definierten Ziele zu erreichen. Wichtig dabei ist auch, dass die Behandlungsinhalte sich gut in den Alltag integrieren lassen und durch regelmäßige Reflexion der Veränderungsprozesse ständig adaptiert und an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden.
Die Dauer einer klinisch-psychologische Behandlung ist immer abhängig vom Störungsbild, der Problemstellung und der jeweiligen Zielsetzung. Eine regelmäßige Frequenz wird jedoch empfohlen und ist zu Beginn der Behandlung zu vereinbaren.
Mögliche Themenbereiche für eine klinisch-psychologische Behandlung im Kindes- und Jugendalter sind: