Affektive Störungen wie beispielsweise Depressionen zeigen sich oft durch anhaltende Traurigkeit, Interessensverlust und Rückzug. Kinder wirken dann oft niedergeschlagen, antriebslos oder gereizt, sie lachen weniger, verlieren die Freude an Dingen, die ihnen früher wichtig waren, und ziehen sich zunehmend aus dem Familien- oder Freundeskreis zurück. Auch Schlafstörungen, Appetitveränderungen oder schulische Probleme können Hinweise sein. Manchmal äußern Kinder ihre Gefühle nicht direkt, sondern zeigen sie durch Verhaltensänderungen, wie etwa durch Wutanfälle, Trägheit oder Konzentrationsschwierigkeiten.